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…wenn  man beim Spaziergang in Berlin schon solche Anzüge benötigt, oder muss man sich speziell beim essen eines Döners schützen?

 

Phosphor soll ja höllisch brennen! Mann kann fiese Bomben damit bauen!


(Ja, ich weiß, Phosphat ist nicht gleich Phosphor, aber dann hätte ich keinen Text zu diesem schönen Foto gehabt! 😉

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Ein merkwürdiges Tier

steht dort hinter der Mauer. Ist das eine Art Galloway?

Vermutlich ist das auf Mallybeau Mauswohns Alm?!

Oder?

Über Enttäuschungen

Wie oft erleben wir Enttäuschungen, sind enttäuscht oder enttäuschen andere Menschen!

Als ich darüber nachgedacht habe, klang das Wort „Enttäuschung“ für mich irgendwie merkwürdig.

(Das passiert mir ja häufiger mit Wörtern!)

Wenn ich etwas entferne, nehme ich es weg. Wenn etwas entzaubert wird, verliert es seinen Zauber.

Aber eine Täuschung wird doch nicht zur Enttäuschung, weil die Täuschung wegfällt! Oder?

DOCH – jetzt habe ich es!

Solange ich der Täuschung unterliege, einen „guten“ Menschen getroffen zu haben, der mein Freund ist, um dann festzustellen, dass er gar nicht „gut“ und „freundlich“ ist, wird es eben zur Enttäuschung, wenn ich das merke.  Also ist eine Enttäuschung quasi eine Enttarnung, und sowieso nur möglich, wenn eine Täuschung vorlag. Verstehe….. 😉

Deshalb kann ich nun zum Beispiel nicht enttäuscht sein, dass ich so wenig Rente bekomme, dass unsere Regierung so regiert, wie sie es tut, dass es so viel Ungerechtigkeit auf dieser Welt gibt, dass die Presse so viel Blödsinn schreibt, Werbung mir das Geld aus der Tasche ziehen will, weil die alle mich gar nicht täuschen können! (Naja, denke ich 😉

ist oft sehr enttäuschend. Weil die Fassade etwas vorspiegeln kann, und die Erwartungen nicht erfüllt werden.

Am meisten ist es mir auf Volksfesten aufgefallen. Eine bombastische, bunte Fassade und geht man hinein, steht man auf einer matschigen Wiese unter grauem Zelt und die Weltsensationen entpuppen sich als Bla Bla.

Auch Menschen haben eine Fassade. Bei einigen spiegelt die Fassade ungeschminkt und ehrlich wieder, was dahinter ist.

Andere investieren sehr viel Arbeit, ihre Fassade aufzupeppen. Dazu kann man nicht nur Schminke, Frisuren und Kleidung benutzen, vor allem Einbildung, Verdrängung, Übertreibung, Täuschung bis hin zur Lüge gibt es handelsübliche Fassadenhilfsmittel.

Die abgebildete Fassade ist allerdings ein Denkmal. Sie war mal der Eingang zu einem wunderschönen alten Bahnhof und soll nicht vortäuschen, sondern erinnern.

 

(Denkmal ist ja eine Aufforderung, dass wir mal denken sollen – hier schließ sich der Kreis dann doch! )

Symbolbild: Denk mal – ohne Fassade

 

 

 

 

Exempel statuieren, wieder mal 2 Wörter, die plötzlich komisch klingen.

Ich habe weder Exempel noch das Wort „statuieren“ je alleine benutzt. Ich wüsste nicht, was ich sonst noch statuieren könnte? (sollte mal eine  Juristin fragen) 😉

Und mit einem Exempel alleine kann ich auch nicht viel anfangen.

Und wenn ich so nachdenke, habe ich auch noch nie in meinem Leben ein Exempel statuiert.

Darf ich das überhaupt?

Oder muss ich dafür eine spezielle Voraussetzung haben, einen Schein, einen Posten, eine Machtposition in der Politik oder eine Aufgabe in Teilen der Gewaltenteilung überhaupt? Oder dürfen Eltern, Lehrer, Hausmeister in der Schule und Hauswirte von Haus aus Exempel statuieren?

Es ist doch sehr viel in Unordnung – Zeit, dass wir auch mal ein Exempel statuieren.

Was meinen Sie?

Da mich gerade ein schwerer Männerschnupfen plagt, habe ich sehr viel Zeit, mich zu bemitleiden und zu jammern.

Um noch zusätzlich etwas Bedauern einzuholen, sprach ich mit meiner Cousine, die mir selbstverständlich Anteilnahme und beste Genesungswünsche zukommen ließ. (Und einen guten Buchtipp: Daniel Kehlmann, „Tyll „)

Am Rande erwähnte sie, dass auch sie von einer schweren Erkältung geplagt wird. Einfach so, ganz ohne Wehklagen!

Deshalb gibt es ja auch das Wort „Männerschnupfen“, weil der aus sehr viel mehr Komponenten besteht als eine übliche Erkältung, von der Frauen keinen Film machen.

Jetzt im Februar seien sehr viele Menschen erkältet und vermutlich würde auch der März noch sehr kalt werden, meinte die Cousine.

Woher sie das wisse, fragte ich.

Die BAUERNREGELN sagen einen kalten März voraus.

Also hören Sie mal! WARUM machen die Bauern solche Regeln, die nicht nur uns Wetter bescheren, bei dem man sich erkältet, sondern zeitweise auch zu heißes Wetter, das Ernten vernichtet, mal zu wenig, mal zu viel Regen? Die schießen sich ja ins eigene Bein!

Ich meine, wir sollten mal darüber nachdenken, ob die Bauern weiterhin unser Wetter bestimmen sollen. Ich habe gar nicht mitbekommen, wann diese Zuständigkeit Petrus aus der Hand genommen wurde? War er als Himmelspförtner überlastet? So viele Menschen kommen doch gar nicht mehr in den Himmel!

Diese Welt wird immer verrückter!

 

 

Meine Erkenntnismisserfolge

Ich bin so stolz auf mich (sekundenlang), wenn ich zu Erkenntnissen über unsere Welt und die Menschen komme.

Gerade psychologische oder philosophische Erkenntnisse helfen mir, Menschen und Motive besser zu verstehen.

Aber wenn ich dann diese Erkenntnisse von mir gebe, (z.B. ABC) kommt jemand dahergelatscht, der sagt:

Ja, schon (Jesus, Platon, Adenauer, Heinz Ehrhardt, Kant, Goethe, Wittgenstein usw, usw) hat gesagt, AbC (oder abc).

Ich weiß dann genau, dass ich das bei Marx nicht gelesen habe und mich nun erinnere. Das kann gar nicht sein, weil ich ein sehr schlechtes Gedächtnis habe. Ich bin allein aufgrund meiner unfassbaren Lebenserfahrung und Beobachtung der Menschen zu dieser Erkenntnis gekommen! 😉

Aber das ging mir als junger Mann schon so. Ich habe etwas „erfunden“ und als ich es der Welt mitgeteilt habe, erfuhr ich, dass es das schon gibt – meistens sogar viel besser!

Aber so ist es immer noch besser, als die zweite Möglichkeit, dass niemand meine Erkenntnisse hören will oder ich niemanden finde, der mir zustimmt. Dann ist eine retroaktive Zustimmung von Konfuzius immer noch besser. 😉