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Also habe ich jetzt eigenmächtig, ohne Erlaubnis des Dudens, die Menschen umgetauft. Diese etwas missratene Lebensform heißt nun nicht mehr Mensch, sondern Paradox.

Die Paradoxa widersprechen gerne, weil jeder eine eigene Meinung hat und schon Albert Einstein sagte:

Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.

Somit ist es statistisch sehr selten bis unwahrscheinlich, dass jemand seine Meinung kund tut, und von allen Zuhörern Zustimmung erhält.

Ein Paradoxon …. „wider Erwarten, wider die gewöhnliche Meinung, unerwartet, unglaublich ist ein Befund, eine Aussage oder Erscheinung, die dem allgemein Erwarteten, der herrschenden Meinung oder Ähnlichem auf unerwartete Weise zuwiderläuft oder beim üblichen Verständnis der betroffenen Gegenstände bzw. Begriffe zu einem Widerspruch führt.

Sagte ich doch! Widerspruch macht mehr Spaß!

Bis hier ist die Wikipediadefinition eines Paradoxons für mich verständlich und stimmig.

Aber…..

Die Analyse von Paradoxien kann zu einem tieferen Verständnis der betreffenden Gegenstände bzw. Begriffe oder Situationen führen, was den Widerspruch im besten Fall auflöst.

… wenn ich diesen Satz lese, und Gegenstände oder Begriffe durch „Menschen“ ersetze, weiß ich, dass ich mal wieder Blödsinn geschrieben habe, Dinge miteinander vermische, die nichts miteinander zu tun haben. (Vermutlich wache ich gleich auf und habe geträumt, ich sei ein Mensch. Dabei bin ich auch nur ein Paradox.)

Dass ein tieferes Verständnis Widersprüche auflösen kann, stimmt zwar, ist aber nicht mehr zeitgemäß! Das ist zu viel Mühe. Die Zeit haben wir auch gar nicht. Da hat man nun wirklich größere Probleme, und ganz andere Sorgen, als sich auch noch darum zu kümmern.

Früher vielleicht?! Früher war sowieso alles besser! 😉

(Sorry, die eigentliche Botschaft war Alberts Zitat. Der hat noch ’ne Menge guter Sprüche losgelassen! Ich wusste aber nicht, wie ich es besser in einem Artikel unterbringen konnte…

….. einen noch: „Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z. B. der Relativitätstheorie.

so, nun aber genuch

Die Sache mit dem USP

Wer hier liest, liest sicher auch bei Mitzi Irsaj! (Wenn nicht – selber Schuld! 😉

So schreibt Mitzi:

Meine Geschichten gibt es als Buch. Das wissen Sie ja.“

Eben nicht! ICH weiß es nicht, oder habe es vergessen. Ehe ich jetzt aber über meine Vergesslichkeit wehklage, schreibe ich es mir hier als Notiz auf, dann kann ich es nicht noch einmal vergessen.

Ebenso USP. Habe ich noch NIE gehört!

Da bin ich ganz sicher, weil ich das Bild erinnert hätte.

Man sagt ja, dass man sich eine Sache besser merken kann, wenn man ein Bild dazu hat. Also haben wir analysiert, dass ich kein USP habe, nie hatte und mich anstrengen muss, wenn ich noch ein USP haben möchte. Dass Mitzi ein USP hat, verwundert mich nicht, und ich habe dadurch erfahren, wie Marketing funktioniert.

Liebe Mitzi, ich habe mir das Buch bestellt, und werde gleich Bescheid sagen, wie ich es finde. Ok, finden kann man es sicher bei Amazon oder in allen Münchner Buchhandlungen. Dass es mir gefallen wird, weiß ich ja jetzt schon mit absoluter Sicherheit – so bleibt wirklich nur noch das Finden!

Und eines kann ich Ihnen sagen! Selbst wenn noch 12 Millionen Münchner darüber schreiben – Ihr USP bleibt für immer unerreicht und unangetastet!

Gruß Heinrich


Mitzis Geschichten sind eine Aufforderung zur Menschlichkeit und Liebe, am Beispiel von München und seinen Bewohnern. Die einfühlsame und kluge Beobachterin streift erzählend durch ihre Nachbarschaft und berichtet von amüsanten Situationen, nachdenklich stimmenden Begebenheiten und dem manchmal skurrilen Verhalten ihrer Mitmenschen. Sie bittet den Leser neben ihr in einer überfüllten U-Bahn Platz zu nehmen, an fremde Fenster zu klopfen oder ganz still einen Sonnenaufgang im Winter zu beobachten.
Wenn Sie schon immer wissen wollten,

– warum ein Bikinihöschen eine Nachbarschaftskrise auslösen kann,
– wo in München Schnecken neben Toast Hawaii auf der Speisekarte stehen,
– wie man ein Sofa mit dem öffentlichen Nahverkehr transportiert,
– und warum man das Karma seiner Nachbarn besser nicht verbessern sollte,

dann lesen Sie dieses Buch.

 

 

Über das Aussterben

Täglich sterben 150 Tierarten aus, sagt das Internet.

Wer hier liest, weiß, dass ich davon überzeugt bin, dass auch die Menschen wieder aussterben werden. Aber bis es soweit ist, beschäftigen einige Menschen sich mit anderen aussterbenden Dingen. Es gibt aussterbende Begriffe, Worte, gar ganze Sprachen, Mode, Berufe, Rezepte, Kleidungsstücke uvm.

So hat neulich jemand behauptet, dass der Anorak ausgestorben ist, oder kurz davor ist.

Erfunden wurde der Anorak aus der Notwendigkeit zu überleben: »An-nuh-raaq« bedeutet in der Sprache der Inuit Grönlands »etwas gegen den Wind«. Ursprünglich war er eine Kapuzen-Schlupfbluse mit Reißverschluss

Ich frage immer Google oder Wikipedia (Alexa, Echo usw (noch) nicht!) Sonst hätte ich die Herkunft nicht gewusst. Aber eine weitere Fundstelle war:

Im britischen Slang wird mit Anorak eine zumeist männliche, oft jugendliche Person bezeichnet, die sich übereifrig bis zwanghaft mit einem sehr speziellen Interessensgebiet oder Hobby beschäftigt, das von außen gesehen als uninteressant, langweilig und Zeitverschwendung empfunden wird.

Die sprachlich informelle und abwertende Bezeichnung rührt von der als nicht sehr modisch wahrgenommenen Anorak-Bekleidung her, die man gelegentlich bei Gruppen findet, die beispielsweise Trainspotting betreiben.

So, da habe ich den Salat! Was um Himmels Willen ist Trainspotting?

Google findet einen Roman, einen Film und Wikipedia himself berichtet an erster Stelle „das hobbymäßige Beobachten von Eisenbahnen„.

Aha! – Hmmm – ok – naja, der Name hatte es ja schon gesagt.

Aber ich habe doch etwas Komplexeres dahinter vermutet. Was werden die Trainspotter bloß machen, wenn die Eisenbahnen ausgestorben sind? Hoffentlich fällt ihnen etwas Äquivalentes ein!

Ich muss mir darüber wohl keinen Sorgen machen! Das Spotting-Hobby ist sehr vielfältig! Ein guter Spotter kann sogar als Assistent bei einem Scharfschützen arbeiten und so aktiv mitwirken, dass irgendwas oder irgendwer ausstirbt. Hier schließt sich der Kreis. 😉

Dem Parka (Das Wort parka stammt aus der Sprache der Eskimos, dem Inuktitut; dort bedeutet parqaaq „Hitze“ )  geht es übrigens nicht sehr viel besser als dem Anorak.

P.S. morgen ist dieses Blog aufgrund eines Betriebsausfluges geschlossen. Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen direkt an Tante Google oder Prof. Dr. W. Pedia

 

Was hat das Hohe Gericht am Lechlumer Holz mit einem Pilzgericht zu tun?

Zunächst einmal gar nichts. Denn im Pilzgericht sitzen keine Pilze auf der Anklagebank, sind weder die Geschworenen noch die Richter Pilze!

Im Hohen Gericht sind auch schon Hexen verurteilt worden. Die könnten ja mit einer giftigen Pilzsuppe aufgefallen sein. Aber das ist sicher weit hergeholt. Apropo „hergeholt“, die Vorsilbe „her“ tritt auch in Verbindung mit „hin“ auf. Ich bin hin- und hergerissen. Da ist es egal, ob ich gerade  hin oder her bin.

Bei hergerichtet und hingerichtet ist es nicht ganz egal. Man kann zwar auch für eine Hinrichtung hergerichtet werden, aber wenn es sich vermeiden lässt, gehe ich auch hergerichtet nicht zu einer Hinrichtung.

Das ist genau das, was bis bis Mitte 1759 beim Hohen Gericht zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel so getrieben wurde. Um Diebstahl, Mord, Raub und Hexenverbrennung hat man sich da gekümmrt.

Als ich neulich dort vorbeigeradelt bin, war ich froh, dass es heutzutage keine Hexenverbrennung mehr gibt!

Aber zu welchem Preis?

Diebstahl, Mord und Raub haben dafür zugenommen – real – digital – regelrecht, praktisch und überhaupt!

 

Ohrwurm und Taube

Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden.
Sie haßte den Ohrwurm ebenso.
Da trafen sich eines Tages die beiden
in einer Straßenbahn*** irgendwo.

Sie schüttelten sich erfreut die Hände
und lächelten liebenswürdig dabei
und sagten einander ganze Bände
von übertriebener Schmeichelei.

Doch beide wünschten sie sich im stillen,
der andre möge zum Teufel gehn,
und da es geschah nach ihrem Willen,
so gab es beim Teufel ein Wiedersehn.

 

*** kann auch die Münchner U-Bahn gewesen sein. 😉

Ohrwürmer gibt es ja häufiger, obwohl ich in diesem Sommer  den Sommerhit wohl verpasst habe. Und sollte er noch kommen, ist es auch egal. 😉

Ich bin so überheblich, mir nicht die „normalen“ Ohrwürmer auszusuchen, sondern „ganz eigene“.

Aber nun zur Taube.  Das Gurren der Tauben fängt an, mich zu nerven. Eine hat sich einen Platz ganz in der Nähe meines offenen Fensters gesucht und spult dort unermüdlich ihren Ohrwurm ab. Der ist sicher für eine andere Taube gedacht, aber wenn die andere Taube auch taub ist, hört sie es sowieso nicht.

Das erklärt wohl auch, dass die erste Taube nie mit dem Gurren aufhört – einfach doof dieses Vieh. Müsst doch merken, dass es zwecklos ist!?!

So habe ich, unter uns gesagt, gar nichts dagegen, wenn die sich zum Teufel scheren – die Tauben mit ihren Ohrwürmern.

 

 

Noch’n Lesetipp

Gerade erst entdeckt, auch noch nicht gelesen, aber ehe ich es vergesse:

https://trittenheim.wordpress.com/2017/06/13/neuerscheinung-buchkultur-im-abendrot/

Das Buch wendet sich an alle, die sich für Sprache, Schrift und Medien interessieren und an Fachpublikum.

Bei Sprache, Schrift, Medien und Fachpublikum steht es für mich 3 : 1 , ein ausreichendes Ergebnis, dass ich mir das Buch kaufe.

Damit sind meine Lesetipps erst einmal alle untergebracht. Ab morgen schreibe ich wieder eigene Gedanken, oder Gedanken, die ich irgendwo aufgeschnappt habe und sie nun für meine eigenen Gedanken halte.

Das ist später sowieso kaum zu analysieren, wo ein Gedanke entstanden ist. Darum hat man Patente und Copyright eingeführt, weil manchmal 2 Menschen tatsächlich auf die gleiche Idee kommen, aber nur derjenige sie für sich beanspruchen kann, der sie schneller publik gemacht hat – richtig dokumentiert.

Ich muss mir glücklicherweise keine Sorgen machen, dass mal jemand behauptet, ich hätte meine Doktorarbeit irgendwo abgeschrieben.

Um dem vorzubeugen, habe ich einfach keine geschrieben!

Auch die Steuern, die ich hinterzogen habe***, wird mir niemand ankreiden, weil niemand scharf auf meinen Job ist, oder unter meiner Macht leidet und mich weghaben will.

***(habe vor 50 Jahren einige Stunden schwarz gearbeitet  – bei den Tanten ein Balkonsichtschutzgitter gebaut – und dafür mächtig Kohle kassiert. Das waren nette Tanten – immer großzügig!

Eine andere „Tante“ hatte ich, da habe ich mal tagelang renoviert – als „Lohn“ hat sie mir ein Glas abgestandenes Mineralwasser angeboten.

Das klingt jetzt so, als würde ich immer Geld für meine „Dienstleistungen“ haben wollen. NEIN, ich freue mich auch über ein herzliches DANKE – jedenfalls mehr als über ein Glas Wasser. Und schon erst recht von einer Tante, die gar nicht meine richtige Tante war, und die, wenn man bei ihr zum Geburtstag eingeladen war, es als selbstverständlich ansah, dass man (wenn man wie mein Vater Konditormeister war) zusätzlich zu einem Geschenk den gesamten Kuchen für alle Gäste mitbrachte (natürlich auch geschenkt). Als sie die Tasche mit dem Kuchen auspackte, fragte sie völlig entrüstet:“WO habt ihr denn das Paket Kaffee gelassen?“

Ich weiß, dass jetzt mindestens eine Leserin mächtig grinsen muss. Aber keine Angst! (Sehr) viel mehr plaudere ich aus Familienangelegenheiten nicht aus. 😉

Nur wenn die Gedanken mal wieder eine Reise in die Vergangenheit machen. 😉

 

 

Naja, sie haben die Schriftstellerei gemeinsam, haben schon viele Bücher geschrieben und sind ausgesprochen sympathische Menschen.

Beide gehören zu den Autoren, die ich besonders im Auge behalten habe.

Was das wert ist, wenn ich jemanden im Auge behalte, merkt man daran, dass ich seit Monaten nicht gemerkt habe, dass Carla Berling einen neuen Krimi geschrieben hat. ( http://www.carla-berling.de/mordkapelle/ )

Da ich ja kein Youtuber bin, der 3 Millionen Klicks täglich hat, entsteht kein großer Schaden durch meine Trotteligkeit, aber es wurmt mich doch!

Alle Ausreden, warum ich so unaufmerksam bin, gelten nicht. Die habe ich schon selbst widerlegt, als ich mal bewiesen habe, dass JEDER Mensch, ALLE Zeit der Welt hat. Dieser Spruch „keine Zeit“, gilt ja nicht, weil die Menschen einfach nur zugeben müssen, dass sie sich Zeit nehmen, für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.

Meine Frau und ich haben Carla Berling mal live bei einer Lesung erlebt, die nicht nur eine „einfache Lesung“ ist, sondern ein Feuerwerk aus Humor und Charme einer ausgesprochen tollen Frau! So etwas kann NIEMALS in den „unwichtigen Bereich“ rutschen, also ist bei mir grundlegend etwas faul. Das muss untersucht werden und duldet keinen Aufschub.


Damit mir das gleiche Malheur nicht mit Karl Olsberg passiert, habe ich gleich gemerkt, dass heute sein neues Buch erschienen ist.

Er hat Bedenken geäußert, ob es gut gehen kann, dass ein Thriller-Autor einen Fantasy-Roman schreibt.

Die Bedenken sind berechtigt, weil sehr viele Menschen gerne mit Schubladen arbeiten. Da gibt es Leute, die meinen, Stephen Kings Buch „Das letzte Gefecht“ sei schlecht, weil es so wenig ihrem Lieblingsbuch, dem Friedhof der Kuscheltiere ähnelt. Andere wiederum kritisieren den Friedhof der Kuscheltiere, weil ihr Plüschteddy NIEMALS so böse Dinge tun würde.

Aber ich bin absolut sicher, dass auch das Buch „Die Fährtenleserin“ ein Erfolg wird, obwohl ich es noch gar nicht gelesen habe. Ich war eben SEHR positiv überrascht, dass das E-Book nicht wie bei anderen Autoren nur 1 Euro weniger kostet, sondern statt 9,99 nur 3,99. Das ist doch mal eine faire Ansage!

Und die Leute, die keine Fantasy mögen, habe 2 Möglichkeiten:

  • Entweder kaufen sie das Buch nicht und müssen dann auch nicht bei Amazon rumzicken
  • oder sie lesen Karl Olsbergs Fährtenleserin und mögen ab sofort Fantasy. 😉