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  • Untertitel – Einfach nicht nachgedacht – oder nicht nachgedacht ist einfacher.

Neulich schrieb ich hier, dass ich noch einmal intensiv nachgedacht hätte und zu dem gleichen Ergebnis gekommen wäre. Ob das dann vielleicht sogar dasselbe Ergebnis ist, oder nur ein gleiches, kann ich gar nicht mal konkret sagen, vor allem, da es durchaus auch möglich ist, dass ich doch zu einem anderen Ergebnis gekommen bin, und das nur vergessen habe.

Darum habe ich dieses Mal, ohne nachzudenken, einen Text verfasst. Das hat den Vorteil, dass er sich auf kein Ergebnis bezieht, oder nicht einmal ein Ergebnis verlangt. Das vereinfacht die Sache ungemein.

Und einfach soll es sein. Wir alle haben es im Leben schon schwer genug gehabt, manche hatten sogar eine schwere Kindheit. Da finde ich es legitim, wenn wir uns heutzutage die Sache etwas erleichtern. Man muss sich ja nicht unnötig Steine in den Weg legen, oder Knüppel zwischen die Beine werfen, oder seine Ziele zu weit stecken.

So ein Ziel sollte erreichbar sein. Sonst zweifelt man an seinen eigenen Fähigkeiten und fällt wieder in alte Muster: »Kind, lass mal – ich mach´ das schon« oder »Du bist noch zu klein dazu«. Heute ist man zwar nicht mehr zu klein für irgendetwas, aber entweder nicht kompetent, nicht zuständig, einfach nur zu blöd oder gar schon zu alt!

Auf jeden Fall gibt es immer mindestens einen Menschen, der es definitiv besser kann. Selbst wenn er es praktisch und objektiv nicht besser kann, so weiß er es doch theoretisch und subjektiv immer besser.  Das weckt dann wieder Zweifel in uns und trübt unser sowieso schon angeschlagenes Selbstbewusstsein, oder es gibt Streit. Auch das ist nicht schön!

Die Stimmung ist im Eimer, und oft weiß man schon nach kurzer Zeit nicht mehr den Grund für die Differenzen. Ich habe schon erlebt, dass die Differenzen nicht verschwinden, selbst wenn ich intensiv nachgedacht habe. Also kann ich das auch gleich sein lassen – das Nachdenken! Oder?

Der Sinn des Lebens

Zunächst einmal frage ich mich, warum alle vom Sinn des Lebens sprechen.

Man könnte doch auch nach dem Unsinn des Lebens forschen! (Auf die Idee bin ich u.a. durch Mallybau Mauswohn und Herrn Ösi gekommen! 😉

Oder ist es gar unsinnig, nach einem Sinn zu suchen?

Ich kenne einige Menschen, die den Sinn des Lebens erkannt haben. Aber für mich passt deren Sinn nicht. Somit muss es mehr als einen Sinn des Lebens geben!

Also jeder hat seinen eigenen Sinn. Darum sind so viele Menschen eigensinnig.

Und die nicht eigensinnigen Menschen, hat deren Leben dann gar keinen Sinn?

OH DOCH! Gerade die nicht Eigensinnigen verdeutlichen mir sehr viel mehr, dass das Leben einen Sinn hat, auch wenn er nicht immer offensichtlich ist.

In diesem Sinne – einen schönen Sonntagabend noch!

Wer bin ich?

Nein, weder Robert Lembke noch einer seiner Gäste. Außerdem hieß seine Sendung  „Was bin ich?“

Und wenn ich Robert Lembke wäre, könnte ich vermutlich jetzt hier nichts schreiben?!

Wenn das geklärt ist, bleibt die Eingangsfrage immer noch offen.

Ich glaube, ich weiß nicht, wer oder was ich bin, aber ich weiß ganz genau, was ich nicht bin!

Ich bin kein Afel, kein Bangert oder gar ein Batenke, weder eine Beilke und ich dahle auch nicht!

Außerdem mag ich Allasch nicht!

Aber ich habe eine enorme Dieme! Unbeschreiblich!

Hochentaster

Mir wird gerade per Email ein Hochentaster angeboten. Wegen Lagerräumung sogar 20% reduziert!

Nun weiß ich gar nicht, was ein Hochentaster ist!

Auch die weitere Beschreibung hilf mir nicht weiter:

  • Einstellbarer Schwertwinkel
  • Stufenlos arretierbarer Teleskopstiel
  • Tragegurt

Ok, da ist ein Bild:

Hmmmm…..

Immer noch nicht. 😦

  • Werkzeugloser Kettenspanner
  • OREGON Chromkette

Eine Kettensäge?

Ach! Ein Hoch-ent-aster! Äste absägen, die zu hoch hängen.

Sagen Sie das doch gleich!  Ich muss nun wirklich nirgends Äste absägen! In der Firma früher habe ich den Ast abgesägt, auf dem ich gesessen habe. Nicht einmal dafür brauchte ich einen Hochentaster!

 

Sommerloch

Seit Mitte April habe ich hier nichts mehr geschrieben. Warum?

Ich habe einfach das Sommerloch vorgezogen.

Anders als in anderen Sommerlöchern gibt es bei mir keine Skandale, Morde oder Sensationen, die entweder frei erfunden sind, oder so verfälscht und aufgebauscht, dass eine Schlagzeile so klingt, aber unter dem Strich ist einfach nichts Brauchbares. Nicht einmal zwischen den Zeilen!

So gesehen braucht der durchschnittlich gebildete Bürger gar kein Sommerloch mit Sensationen. Auch ich gehöre nicht zu den Boulevardblattlesern, die alles verschlingen und glauben, was so berichtet wird.

Somit ist eigentlich alles, was ich gerade von mir gebe, völlig überflüssig. Aber würde ich heute nichts schreiben, würde ich mein Sommerloch künstlich in die Länge ziehen, was die Sache überbewerten würde.

Nachher denkt noch jemand, ich hätte so ein riesiges Sommerloch nötig! Das fehlte mir gerade noch!

Und sollte ich mal im Sommer nichts schreiben, machen Sie sich bitte gar keine Gedanken. Das hat dann weder schwerwiegende Ursachen, noch wurde alles von einem schwarzen Loch verschlungen. Politisch wird es zwar von Tag zu Tag nicht gerade gemütlicher, aber technisch sind wir noch gut dran.

Ich habe gestern erfahren, dass unsere Flugzeugindustrie fleißig daran arbeitet, IRGENDWANN auch Verkehrsflugzeuge elektrisch fliegen zu lassen. Nicht nur Einpersonenultraleichtflieger, sondern etwas Größere.

Ich hätte auch keine Lust, mit einem Ultraleichtflieger nach New York zu fliegen – über den Atlantik.

Ok, ich will auch gar nicht nach New York. Aber schon Hannover – München ist für ein elektrisches Flugzeug eine Herausforderung. Oder Hannover – Wien. Ok, Hamburg ist noch prima mit Auto oder Fahrrad zu erreichen, aber dann hört es auch schon auf.

Irgendwann gibt es einfach keinen Sprit mehr! Irgendwann kein Erdöl, kein Erdgas mehr. Ok, ne Weile können wir noch mit Jatropha- oder Rapsöl fliegen, oder mit Algen. Aber spätestens, wenn so viele Milliarden Menschen auf diesem Planeten herumlatschen, dass man schon nicht mehr genug Lebensmittel anbauen kann, wird es mit Flugzeugbenzin auch knapp.

Da fragen Sie sich, warum ICH mir überhaupt nen Kopp mache. Ich bin doch nur bis 2058 auf diesem Planeten!

Tja, so bin ich eben! Mache mir auch Gedanken um die Generationen nach mir. Die sollen es ja auch nicht schlechter haben. Jedenfalls nicht viel schlechter! So gut wie ich können die es zwar nicht haben, weil es mir immer spitzenmäßig gut geht, so gut, dass es manchmal nicht zum Aushalten ist.

Aber das ist ja auch relativ subjektiv – regelrecht und praktisch,….. und überhaupt!

Gegendarstellung

Leider ist es heutzutage so, dass man ruck-zuck verleumdet wird, es wird schlecht über einen geredet, und selbst wenn man eine Gegendarstellung erwirken kann, liest die niemand. Oder selbst wenn sie gelesen wird, interessiert es niemanden, was im Grunde noch viel schlimmer ist, als es nicht zu lesen! Deshalb verfasse ich gleich hier, in meinem Einflussbereich die Gegendarstellung.

Ich werde von einem gewissen Herbert Kupfermann aus Myghausen als jemand hingestellt, der über ihn Lügen verbreitet.

siehe hier

Dabei ist es eher so, dass ich mich sehr anstrengen musste, nicht laut hinauszuposaunen, was das für eine Pfeife ist. Ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der so eine gnadenlos verdrehte Fehleinschätzung seiner selbst hat.

Jetzt frage ich Sie!

Haben Sie jemals einen Verdacht auch nur gehegt, ich würde nicht immer hundertprozentig die Wahrheit sagen?

NEIN? Na also!

Kupfermann, zieh Dich warm an! Ich bin auf 180!

Wegwerfgesellschaft

Mein heutiges Stichwort ist Wegwerfgesellschaft.

Nicht, weil ich eben erst nach 2 Tagen Spamkommentare hier im Blog weggeworfen habe, sondern weil Herr Ösi mir das Stichwort gegeben hat. Er bescheinigt seinen Leserinnen und Lesern, dass sie NICHT zur Wegwerfgesellschaft gehören.

Das beruhigt mich ein wenig, da ich ja auch einer seiner Leser bin.

Denn ich verstehe als penetranter Wortverdreher das Wort Wegwerfgesellschaft so, dass man diese ganze Gesellschaft, die diesen Planeten verseucht, wegwerfen könnte.

Oder dass unsere Gesellschaft schon Teile ihrer selbst weggeworfen hat – die, die wir nicht haben wollen! Die, die uns etwas wegnehmen könnten, was wir lieber selbst wegwerfen möchten.

Aber wo bekommt man dann eine neue Gesellschaft her, wenn man diese komplett wegwerfen würde? Kann man sich überhaupt eine neue Gesellschaft leisten? Bei den steigenden Preisen? Oder ist es tatsächlich noch kostenlos, sich Gesellschaft zu leisten?

Ich weiß von einsamen Menschen, die so arm dran sind, dass sie sich nicht einmal Gesellschaft leisten können.

Wir müssen uns wohl, wohl oder übel, mit unserer vorhandenen Gesellschaft abfinden, auch wenn nicht alle daran teilhaben können. ….. warum eigentlich? Weil es eine geschlossene Gesellschaft ist?  Oder weil es eher keine geschlossene …… OMG Heinrich! Hör auf!