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Das verlorene Wort

Marion findet täglich einen Satz:

https://mbeyersreuber.wordpress.com/

Mitzi Irsaj findet nicht jeden Tag einen Satz, hat aber immerhin schon 42 Stück gefunden.

Das hat mich nachdenklich gemacht. Da ich nie Sätze finde, habe ich überlegt, wie viele ich wohl schon verloren habe!

Dabei kommt mir die Redewendung in den Sinn,

über etwas kein Wort zu verlieren„.

Sie wendete sich entrüstet ab, verlor aber kein Wort über diese Unverschämtheit.

Er verließ wütend das Konferenzzimmer, ohne ein Wort zu verlieren.

Sie musste kein Wort verlieren; ein Blick genügte!

Ok, um kein Wort zu verlieren, muss man ganz einfach den Mund fest verschlossen halten. Dann purzelt da nichts durch das Gehege der Zähne, hätte Heinz Erhardt gesagt. Das klappt bei allen Menschen außer bei Bauchrednern.

Es gibt auch Aufbewahrungsbehälter für Worte, ja gar für ganze Sätze, um sie nicht zu verlieren.  Notizblöcke, Einkaufszettel, Bücher, E-Books, Blogs …… usw usw.

Also könnte man sagen, wer ein Wort verliert, hat selber Schuld!

Vor allem es an der falschen Stelle zu verlieren, kann unangenehm sein. 😉

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Ich habe in einem Beitrag gelesen, dass jemand seine Brille immer in ein Futural steckt.

Nein, ich will mich nicht darüber lustig machen! Mir sind auch schon unzählige Tippfehler und Rechtschreibfehler unterlaufen.

Aber als ich über das Futteral nachgedacht habe, keimte in mir der Verdacht, dass auch dieses Wort vom Aussterben bedroht sein könnte. Ich habe es sicher schon über 30 Jahre nicht mehr benutzt, und es könnte zumindest schon leicht angestaubt sein. Aber es schützt ja seinen Inhalt vor Staub! Dann kann ja nichts passieren. 😉

Herbstzeitlos(e)

Die Herbstzeitlose ist eine Blume. Und außer dem Namen dieser Blume ist nichts, absolut nichts „zeitlos“!

Aber das Wort „Herbstzeitlose“ ist für sich schon ein vielfältiges Wort.

Ich will es kurz machen. Ich las in vielen Blogs, dass über den HERBST berichtet wurde. Sogar in Bild und Versen.

„Huch“ habe ich da gedacht, es ist schon Herbst?

Den Herbstanfang habe ich entweder verpasst, verschlafen oder aufgrund einer ständig zunehmenden Unaufmerksamkeit übersehen, oder schon wieder vergessen?

Die ZEIT des Herbstanfanges war exakt Sonntag, 23. September 2018, 03:54 MESZ

Da habe ich als staatlich anerkannte Nachteule garantiert nicht geschlafen. Da war sicher irgendetwas LOS, das mich abgelenkt hat!

So sind die  Worte HERBST, ZEIT und LOS nur noch mit einem „E“ zu ergänzen, um einer Blume einen Namen zu geben.

….oder so, regelrecht und praktisch – zeitlos

P.S. apropos MESZ, hatte ich schon mal gesagt, dass mich diese blöde Zeitumstellung nervt?! Die sollen die Sommerzeit lassen, und gut isses.

Wie ich mich kenne, werde ich mich dann am Tag der Umstellung darüber noch genüsslich aufregen….. 😉

Und übrigens, wie kann eigentlich schon Herbst sein, wenn wir doch noch Sommerzeit haben? Da stimmt doch was nicht!

Ich war noch nie in Griechenland und ich habe auch keine Erfahrung mit europäischer Geldverteilung.

Trotzdem begegnet mir „das Griechische“  immer wieder.

Die Kreiszahl Pi – die berühmteste Zahl in der Geschichte der Mathematik begegnet mir direkt oder unauffällig jeden Tag. Ohne Pi läuft nichts! Schließt sich kein Kreis. Dem Griechen Archimedes gelang ca. 250 v. Chr. die erste geometrische Herleitung von Pi auf Basis von n-Ecken.  Ok, Ludolph van Ceulen hat’s dann noch verfeinert und andere auch.

Gestern fragte ich meine Liebste, warum sie gesagt hätte: „Das A und O dieser Sache ist, dass……“

Wofür steht denn das A und wofür das O?

Die Redewendung geht auf das griechische Alphabet zurück, dessen erster Buchstabe das Α (Alpha) und dessen letzter das Ω (Omega) ist. Schon seit der Antike glaubte man, dass derjenige, der sowohl den Anfang als auch das Ende einer Sache im Blick hätte, das Ganze beherrsche. (Quelle: Wiktionary

Immer wieder finde ich einen Ursprung bei den Griechen.Gibt noch unzählige Beispiele.

Der Ursprung der Currywurst liegt eigentlich nicht bei den Griechen. Trotzdem macht „unser Grieche“ die weltweit beste Currywurst. Also lernfähig sind die Griechen auch noch!

Um die griechische Woche aber standesgemäß zu feiern, haben wir dieses Mal „richtig griechisch“ gegessen.

 

 

Meine Meinung

Irgendwie ist in meinem Gehörgang das Wort „Meinung“ verbrannt.

Ich habe das ab und zu einmal, dass sich ein Wort entweder ganz komisch anhört, der Klang ist plötzlich anders. Das Wort drängt sich plötzlich aus der Selbstverständlichkeit in den penetranten Vordergrund.

Meinung

Klingt das für Sie noch normal und selbstverständlich? Oder ist ihnen „Meinung“ auch schon mal auf den Keks gegangen?

Da schreibt jemand im Internet den größten Mist und als „Rechtfertigung“ steht unter dem Beitrag „…. meine Meinung„.

Da will sich jemand das Recht einklagen, in einem Blog/Forum kommentieren zu dürfen und ALLES schreiben zu dürfen, was er möchte. Denn wir haben ja in Deutschland „Meinungsfreiheit“.

Unabhängig davon, dass jeder nachlesen kann, wo die rechtlichen Grenzen der Meinungsfreiheit sind, gehört Meinungsfreiheit für mich immer noch zu der Familie, in der sich auch Erziehung, Bildung, Respekt und andere wünschenswerte Eigenschaften der Menschen befinden.

Ich vermeide nun extra, zu betonen, dass das meine Meinung ist. 😉

Ich verwende jetzt nur noch Synonyme wie Ansicht , Erachten, Annahme, Anschauung, Auffassung, Dafürhalten, Denkweise, Ermessen, Glaube , Gedanke, Gutdünken , Überzeugung, Sicht usw.

Aber immer schön abwechselnd, damit nicht eines dieser Worte auch noch verbrennt.

 

P.S. übrigens, Meinungsumfragen sind gerade in dieser Zeit wieder sehr beliebt. Da bin ich ja mal gespannt, auf die Meinung des Volkes. 😉

Und mein Horizont schon erst recht!

Aber es gibt ja das Internet, zum Suchen, zum Lernen, zum Lachen, zum Wundern und zum Staunen.

Ich habe nun mehrfach über Außerirdische geschrieben. Da ich auch gerne mit Worten spiele, habe ich überlegt, welche Worte es mit „irdisch“ am Ende gibt. Überirdisch, oberirdisch und unterirdisch sind mir gleich eingefallen. Nein, oberirsch erst 12 Sekunden später, weil überirdisch doch sehr präsent war.

Dann stockte es.

Hmmm, wenn es außerirdisch gibt, sollte es doch auch innerirdisch geben! Oder?

Fragen sie Tante Google!

Gleich die 3. Fundstelle

http://kamelopedia.net/wiki/Innerirdische

Wow! Es gibt sie also tatsächlich!

Wie es die Außerirdischen gibt, gibt es auch Innerirdische. Wenn ich ehrlich bin, habe ich das bisher entweder nicht gewusst, oder ignoriert, oder vergessen. 😦

 

Quelle: freigeist-forum-tuebingen.de

 

Quelle: i.ytimg.com

 

 

 

 

Gerade werde ich durch Herrn Ösi daran erinnert, dass ich auch schon mehrfach Kontakt mit Außerirdischen hatte.

Auch lese ich gerne Sience-Fiction Romane. Die dürfen gerne hier auf der Erde spielen, in der Gegenwart, oder in der Zukunft, mit künstlichen Intelligenzen, Androiden oder auch Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Aber irgendwo im Universum ist es natürlich noch interessanter.

Was ist daran so reizvoll?

Dem Alltag entfliehen? Dieser Welt entfliehen, den Menschen entfliehen, die dreist oder dumm sind, oder intelligent und gemein?

Möglich, aber auch in den Sience-Fiction Romanen gibt es Menschen, Klingonen oder andere nicht friedliche Wesen. Trotzdem würde ja eine Reise ins Außerirdische ein Abenteuer sein oder gar ein Neuanfang. Auswandern eben auf höherer Ebene.

Wir erwarten von außerirdischer Intelligenz, dass sie uns alle Fragen beantwortet, für die wir hier keine Antwort finden. Wir erwarten eine Heilung für jede Krankheit oder sogar ein Leben völlig ohne Krankheiten. (Neulich habe ich in einem Si-Fi-Film eine Maschine gesehen, in die man einen schwer verletzten Menschen legt, und schwupps ist er wieder heile und gesund.)

Man muss also weder auf gesunde Ernährung oder Bewegung achten, man kann ja nicht krank werden! Die Lebensdauer wird von Googlezone errechnet (aus Klicks, Likes, Followern und Prime-Bonuspunkten – Super-Primemitglieder sind unsterblich)

Man muss im Idealfall nicht mal arbeiten, liegt faul auf einem Planeten mit sauberer Atmosphäre. Reisen? Schwupps beamen!  Oder sowieso nur virtuell. Die Sonne lässt sich quadratmetergenau individuell dimmen. Die KI Alexa beantwortet jede Frage, setzt auf Befehl jede nur erdenkliche Maschine in Gang, die automatisch und fehlerfrei alles erledigt, was zu tun ist.

Spiele, Filme und E-books werden direkt auf die Netzhaut übertragen.

Man hat ALLES was man braucht, was man sich nur wünschen kann! Auf Knopfdruck, oder wenn die KI merkt, dass man es sich wünscht.

Das Paradies!

In diesem Szenario ist allerdings EINES völlig überflüssig geworden:

 

Der Mensch

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P.S. das Außerirdische ist immer ORANGE!