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Lückenfüller

Ich plane seit 27 Jahren einen großartigen Blogartikel!

Er ist noch nicht fertig. Es könnte noch einmal 27 Jahre dauern.

Die Lücke wird bis dahin durch Lückenfüller gefüllt.

Darum habe ich das Wort „Lücke“ in Google eingetippt und dann auf „BILDER“ geklickt.

Ganz andere Bilder kommen hoch, wenn man gleich „Lückenfüller“ eintippt. Aber die haben eigentlich gar nichts mit den zuvor gefundenen Lücken zu tun. Das sind eher Texte, die mit angeblichen Freunden zu tun haben, die einen als Lückenfüller benutzt haben. Das beschäftigt die Menschen wohl sehr?!

Googles Lückenfüller

„Das Wichtigste sind Familie und Freunde“, höre ich immer die Menschen sagen.

Schlimm ist es dann, jemanden für einen Freund zu halten, der gar keiner ist. Das hinterlässt auch eine große Lücke!

 

 

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Im Rahmen einer Gleichberechtigungsüberlegung fiel mir neulich auf, dass es den Hampelmann gibt, aber keine Hampelfrau.

Und als mir gestern jemand vom Strohmann erzählte, dachte ich zunächst, schon wieder eine Benachteiligung der Frau entdeckt zu haben, da es keine Strohfrau gibt. Nur eine Strohwitwe, die zählt aber nicht, weil es den Strohwitwer ja auch gibt.

Strohköpfe sind auch meistens männlich. Nur am Strohfeuer können sich Frau und Mann einträchtig wärmen und es gibt auch Strohhüte für beide.

Ich werde also schon mal mein Stroh zusammenharken – wer weiß, wozu ich es verwenden kann. Und wenn ich es auf die Alm schicke – da kann man es sicher gebrauchen!?!

 

 

Die kreative Antwort auf all diese Fragen ist natürlich die Strohpuppe!

Da gibt es regelrechte Kunstwerke!

Warum die Strohpuppen aus Stroh sind, habe ich noch nicht recherchiert, aber das ist im Moment auch gar nicht wichtig! 😉

 

…… und falls Ihnen meine Ausführungen etwas „wirr“ vorkommen, ich habe keinen

getrunken! Ich denke immer so mit meinem Strohkopf! 😉

Checkliste für 2018

2017 ist nun fast vorbei.

Seit Tagen übe ich die Acht. Sie gelingt mir geschmeidig und ohne abzusetzen.

Ok, dann kann es losgehen.

Da ich keine Weihnachtskarten geschrieben habe, schreibe ich konsequenterweise auch keine Neujahrskarten.

Meinen Lieben wünsche ich jederzeit persönlich, fernmündlich oder schriftlich alles Gute. Dafür brauche ich keinen Tag im Kalender.

Möchte aber nicht als unhöflich gelten, keine gute Wünsche zum neuen Jahr auszusprechen.

ALLE, die hier lesen, mögen sich bitte anständig bewünscht fühlen!

(Ceckliste Pkt.1 – hiermit erledigt!)

Was muss man bei einem Jahreswechsel sonst noch beachten?

  • Den alten Kalender abhängen und durch einen neuen ersetzen
  • Unterlagen für die Steuer zusammensuchen
  • Abos kündigen
  • hmmm ??
  • eben „same procedure as every year“

Nehme ich mir etwas für 2018 vor?

Die Antwort lautet wie immer: NEIN

Gute Vorsätze für das neue Jahr sind in meinen Augen selbstbetrügerische oder naiv vernebelnde Prokrastination.

Wenn ich etwas WIRKLICH will, habe ich es schon längst gemacht, oder mache es JETZT gleich.

Der Weltrekord für aufgewärmte gute Vorsätze, die nie umgesetzt wurden, aber jährlich zu Neujahr wieder proklamiert werden, liegt vermutlich bei ca. 80 bis 90 Jahren. In den ersten Lebensjahren nimmt man sich noch nichts vor und später hat man es nachhaltig vergessen.

In diesem Sinne – Gruß nach Hannover, Wien, Hamburg, Braunschweig, Bremen, Pellworm, Deutschland, Österreich, Polen, Europa und an den Rest der Welt! 😉

 

Der Wink mit dem Zaunpfahl

Ich bin manchmal begriffsstutzig (auch ein cooles Wort!) oder einfach nur stur und dickfällig. So habe ich schon häufiger gehört, wie jemand zu mir sagte: „Das war ein Wink mit dem Zaunpfahl.“

Was der Spruch bedeutet, weiß ich, aber ich frage mich, wie der Sprücheerfinder ausgerechnet auf einen Zaunpfahl kommt?

Abhandlungen sind „Wink mit dem Scheunentor“ oder „Wink mit dem Laternenpfahl.

Meine Mutter hat einmal mit einem Teppichklopfer gewunken. Das habe ich auch verstanden, weil ich genau wusste, was ich angerichtet hatte. Aber wenn sie nun extra dafür ein Scheunentor ausgehängt hätte oder den Zaun unserer Nachbarn (wir hatten keinen eigenen Zaun!) zerlegt hätte, wäre das sicher nicht angemessen gewesen.

Heutige Mütter winken vermutlich mit einem Hamburger, Chipstüte oder einer Colaflasche, um die Kiddies anzulocken oder auf Spur zu bringen. So kommen die Zaunpfähle von ganz allein außer Mode.

In der heutigen Zeit wird sicher virtuell per Internet mit Zaunpfählen gewunken. Hätte wetten können, dass es eine Zaunpfahlwinke-Seite gibt. Aber die Domain zaunpfahl.de gehört einer Musikband. Die Mucke gefällt mir nicht so sehr. Also suche ich weiter. (winken.de ist auch langweilig 😦

 

P.S. für die Blogger mit Reimzwang, BITTE machen Sie es besser als Roger Cicero in seinem Songtext!

Du hattest mich gleich von Anfang an
Ich hab‘ dich gefunden, jetzt bleib‘ ich an dir dran
Du siehst nicht zu mir ‚rüber, doch das ist mir egal
denn irgendwas an dir winkt mit dem Zaunpfahl

 

Wie geht es Ihnen?

Danke gut!

Sie sehen aber etwas bedrückt aus! Haben Sie Kummer?

Nein! Alles ok!

Liegt es vielleicht daran, dass Sie sich zur Zeit mit einer provisorischen Regierung nicht so wohl fühlen? Fühlen Sie sich allein gelasssen?

Nein. Die Regierung macht nichts anderes als sonst – egal ob provisorisch oder nicht.

Sind Sie Weihnachten allein?

Nein.

Was machen Sie denn Weihnachten? Haben Sie Besuch? Kommen die Kinder? Sind Sie eingeladen? ….

Nein! Meine liebe Frau und ich machen es uns gemütlich. Ohne Weihnachtstrubel.

Dann verstehe ich nicht, warum Sie sich Sorgen machen!

Ich habe doch gar keine Sorgen!

Ich habe einen Blick dafür, wenn ich einen sorgenvollen Menschen sehe!

Ich muss los – habe einen Termin (lüge ich)

Aha! Einen Termin! Beim Arzt?! – Habe doch gleich gemerkt, dass Ihnen etwas fehlt!

 

 

Man kann ja Wörter nicht nur zu Sätzen oder Geschichten zusammenfügen, sondern auch zu Reimen.

Voraussetzung ist natürlich ein gewisser Reimzwang. (Bei mir hat sich der Reimzwang nie so stark ausgeprägt, dass er mich von anderen Tätigkeiten oder einem unbeschwerten Leben hätte abhalten können.)

Darum möchte ich auf ein Gedicht des Erler Jung und Dichters Lo Lange hinweisen, vor allem auch, da ich bisher nicht wusste, was ICH mit einer Jogginghose anfangen soll.

http://www.kohlenspott.de/2017/12/16/der-jogginghose-sinn/

– Ein Satz besteht aus mehreren Wörtern.

•- Worterklärungen findet man in einem Wörterbuch, nicht in einem Wortebuch.

•- Ein Computer will Passwörter, nicht Passworte.

•- Man spricht von „Worten“, wenn damit Zitate, Redewendungen oder die ganze Sprache gemeint sind.

••-  Mir fehlen die Worte, wenn ich nicht weiß, was ich sagen soll.

•-• Man gibt sein Ehrenwort, und wenn man es mehrfach tut, dann sind es Ehrenworte, nicht Ehrenwörter.

• ABER, wie üblich, findet man Ausnahmen. Die Mehrzahl von Sprichwort lautet unlogischerweise Sprichwörter, eigentlich müssten es Sprichworte sein.

• Worte können verletzen, vernichten, sogar töten.

Um es auf eine Formel zu bringen: Wörter bestehen aus Buchstaben, Worte bestehen aus Gedanken.

Warum langweile ich Sie damit? Sie wissen das längst!

Ich habe mal wieder über die Wörter nachgedacht. Jedes Wort, das ich je in meinem Leben geschrieben habe, wurde selbstverständlich millionenfach von anderen Menschen auch schon mal geschrieben. Aber wenn man mehrere Wörter zu einem Satz zusammenfügt, wird die Anzahl gleichlautender Sätze schon sehr viel geringer. Jeder Satz kann unter Umständen einmalig sein. Ein Absatz wahrscheinlich und eine Geschichte ganz bestimmt.

Also habe ich hiermit einen „einmaligen“ Beitrag geschrieben. Einmalig schön sicher nicht. Eben Bla Bla – wie üblich. Er wird nicht als „die berühmten Worte Heinrichs“ in die Geschichte eingehen.

Aber mir hat es Spaß gemacht, diese 225 Wörter aneinanderzureihen.