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Zeit ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Vor allem nicht änderbar (nur gefühlt, aber über Gefühle will ich heute mal nicht reden.)

Eine verhältnismäßig kleine Zeiteinheit ist die Sekunde.

(Die Sekunde (s), definiert als das 9.192.631.770-fache der Periode einer Mikrowelle, die mit einem ausgewählten Übergang zwischen zwei Energieniveaus im Caesiumatom in Resonanz ist.)

Kann man sich leicht merken, braucht man im Alltag aber eher selten.

Eine Stunde (das 33093474000000-fache der CaesiumPeriode) zieht sich schon eher, wenn man wartet. Wenn man etwas Schönes tut, geht sie schneller rum. STOP – über Gefühle oder gefühlte Zeit wollte ich ja nicht sprechen.

Bin ich sauer, weil man mir gestern eine Stunde geklaut hat? Oder was soll das hier?

Ja, ja ich weiß, bekomme ich im Herbst wieder! Aber dann will ich sie gar nicht wiederhaben!

Weil ich beleidigt bin?

Nein!

Weil ich möchte, dass die Sommerzeit bleibt und nie wieder umgestellt wird. Was beim Umstellen von Zeit, Uhren, Möbeln und der Ernährung alles passieren kann, wissen wir inzwischen. Diesen ganzen Kuddelmuddel sollten wir uns sparen.

Ich pe­ti­ti­o­nie­re, ab sofort mit der Umstellerei aufzuhören. Diese eine Stunde, die uns dann verlorengegangen ist, werden wir verkraften, da wir ja, wie besprochen, sowieso viel zu viel Lebenszeit vergeuden.

Verschwendete Lebenszeit

Als ich mit meinem schweren Männerschnupfen so darnieder lag, kam ich ins Grübeln. Solche nicht gefährlichen, aber lästigen Krankheiten sind doch wohl verschwendete Lebenszeit! Oder?

Ein Blick nach draußen, in die fröhliche Nachmittagssonne, zeigt auf, was ich gerade alles verpasse.

Wen kann ich nun dafür verantwortlich machen? Denn es ist doch nicht meine Schuld! Oder?

Ist es meine Schuld, wenn ich mich irgendwo angesteckt habe? Ich weiß es nicht. Es müsste Detektive geben, die diesen Sachverhalt klären, Grippeanwälte und ein Richter sollte dann die Schuldfrage klären.

Eine angemessene Entschädigung für verschwendete Lebenszeit wäre ja wohl das Mindeste.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto komplizierter wird aber ein Indizienbeweis oder gar die Aussage von glaubwürdigen Augenzeugen zu bekommen.

Es könnte ja schon als verschwendete Lebenszeit eingestuft werden, die „falschen“ Bücher zu lesen oder Filme mit einem grauen Stern zu schauen. Dann ist die Schuldfrage ja eindeutig! Oder haben dann auch die Eltern, die Lehrer oder ANDERE Schuld?

Alleine die Tatsache, dass wir Menschen ca. ein Drittel unseres Lebens verschlafen, ist doch die schlimmste Verschwendung. Für diesen Konstruktionsfehler können wir selbstverständlich den Schöpfer verantwortlich machen. Aber der lehnt sich zurück und denkt sicher, dass wir auch ohne Konstruktionsfehler schon so viel falsch machen, dass das Schlafen den Kohl auch nicht mehr fett macht.

Ich meine aber, bei uns Menschen noch weitere, gravierende Konstruktionsfehler entdeckt zu haben. Sähe es sonst auf der Welt so aus, wie es nun aussieht? Manche, die glauben, fehlerfrei zu sein, alles besser wissen und mit den Fingern auf die zeigen, bei denen sich die Konstruktionsfehler häufen, sind vermutlich objektiv gesehen auch nur „normale“ Menschen – eben mit allen Ecken und Kanten. Sie wissen es nur nicht – weil es ihnen niemand gesagt hat, der es besser weiß! So schließt sich so mancher Kreis nicht.

Vermutlich sind solche Gedanken pure Verschwendung – und ich Trottel vergeude auch noch die Zeit, das alles aufzuschreiben! OMG

Elfe mit Teelicht

Wozu braucht eine Elfe ein Teelicht?

Warum kostet eine Elfe €10,50?

Wie kann so eine kleine Elfe eine ganze Teekanne über das Teelicht halten?

Fragen über Fragen und ich habe wirklich keine Antworten.

Warum ich hier ein Foto einer Elfe mit Teelicht veröffentliche?

Nicht einmal das weiß ich. 😦

Mein schwerer Männerschnupfen ist fast vorbei. Der Cystustee hat die Sache abgekürzt. Vielleicht ist das Teelicht mir deshalb aufgefallen!?

Auch erinnert das Wort „Elfe“ mich an irgendetwas. Da fehlen nur noch wenige Buchstaben und das Bild rundet sich.

Aber wer meine krausen Gedanken nicht schon von früher kennt, denkt jetzt …..

Ja, Sie haben trotzdem Recht. Selbst mit Insiderwissen weiß niemand, was die Elfe nun soll.

Belassen wir es dabei. Bald habe ich die Bazillen, Bakterien und Viren aus meinem Hirn verscheucht und schreibe wieder über unwichtige, nutzlose aber im Grunde harmlose Dinge, die das Gegengewicht zu den schrecklichen Dingen bilden sollen, die die Welt erschüttern und um die wir uns kümmern sollten.

Vielleicht sind wir eines Tages froh, wenn wir dann noch ein Teelicht haben!?

Zeit-Reisebericht

Zeitreisen sind eigentlich nur etwas „unwahrscheinlich“, wenn jemand in der Zeit zurückreisen will.

Die normale Reise durch die Zeit findet mit einer Geschwindigkeit von 60 Sekunden / Minute statt. Gefühlt geht es etwas schneller, wenn man die Zeit verschläft – das Vorspulen. Eben war es noch 23:56 Uhr und schwupps, der nächste Blick zur Uhr zeigt 04:32 Uhr kurze Pause der beschleunigten Zeitreise, durch die Blase verursacht. Oder eben das Weckerklingeln dreht die Reisegeschindigkeit wieder auf 60 Sekunden / Minute – oder gar 60 Minuten / Stunde zurück. Immer die Zahl 60!

24 wäre auch eine gute Maßeinheit. 24 Stunden / Tag. Da wir aber meistens nicht 24 Stunden lang mit 60 Sekunden / Minute reisen, ist der Tag nicht die beste Maßeinheit, weil die Zeit dann einfach zu schnell vergeht.

Apropos rückwärts reisen. Letzte Woche bin ich am Mittwoch den ganzen Tag durch die Gegend gereist, in der Annahme, es sei Donnerstag. Dieser Zeitsprung vorwärts hat völlig unbemerkt stattgefunden!

Als mir dann klar wurde, dass es doch ERST Mittwoch ist, bin ich also einen Tag zurückgesprungen. Ok, das ist noch kein großartiger Zeitreiseerfolg rückwärts im klassischen Sinne, aber ein Anfang!

zeitreise

 

Über das Vergessen

Gestern habe ich vergessen, einen Blogartikel zu schreiben.

Heute habe ich vergessen, was ich gestern hätte schreiben wollen.

„Vergessen“ – ist sowieso ein seltsames Wort. Ich kann etwas vergessen oder mich vergessen. Ein dramatischer Unterschied.

Wenn ich statt einer Currywurst einen Hamburger gegessen habe, habe ich mich dann vergessen! Was Falsches gegessen?

Es liegt wohl an der Vorsilbe „ver-“

[1] eine Vorsilbe, die das betreffende Wort als negativ oder schwierig markiert

[2] eine Vorsilbe, die die Bewegung eines Objekts markiert

[3] eine Vorsilbe, die bestimmt, dass eine Sache mit etwas versehen wird

[4] eine Vorsilbe, die Veränderung bis hin zur Zerstörung beschreibt

[5] eine Vorsilbe, die Fehlverhalten beschreibt

[6] eine Vorsilbe, die bestimmt, dass eine starke, schwer rückgängig zu machende Änderung auf den körperlichen oder seelischen Zustand von jemandem oder etwas einen starken Einfluss ausübt

Aha! Da nähern wir uns dem „großen Vergessen“. Alles was ich dazu finde, berührt mich, ängstigt mich.

Aber nicht nur die Demenz eines Einzelnen macht Angst, auch das Gedächtnis der Menschheit zerfällt

Über das „NEIN-Sagen“

Es gibt angeblich Menschen, die nicht NEIN sagen können. Sie haben die unterschiedlichsten Motive, nicht NEIN sagen zu wollen.

Sie wollen beliebt sein, sie wollen „helfen“, sie wollen keine Konflikte und wollen sicher noch sehr viele Dinge mehr, die ich nicht beurteilen kann.

Ich bin ein noch sehr viel schlimmerer Mensch! Nicht nur, dass ich nicht NEIN sagen will oder kann, sondern ich sage schon JA, bevor mich  überhaupt jemand gefragt hat!

Wie das geht?

Ganz einfach, ich biete „meine Dienste“ schon ungefragt an, bevor mich jemand darum gebeten hat.

Vor einiger Zeit habe ich einmal NEIN gesagt, obwohl mich jemand um etwas gebeten hat. Das war keine Bitte, die Unmögliches verlangt hat, aber sie hätte meine Bequemlichkeit gestört. Ich habe, was für mich sehr ungewöhnlich ist, einmal NEIN gesagt. Und zwar zu einer Aktion, die ich schon oft gemacht habe und auch in Zukunft immer dann tun würde, WENN es mir passt. Wenn es meine „Bequemlichkeit“ nicht außer Kraft setzt. Ich könnte das Wort „Bequemlichkeit“ auch durch „persönliche Bedürfnisse“ ersetzen. Dann klingt es nicht ganz so egoistisch. 😉

Aber nach diesem einen NEIN wurde ich nie wieder gebeten, diese Aktion mitzumachen. Obwohl man mir sagte, man fände es gut, dass ich auch mal NEIN sagen kann. Das würde voll akzeptiert. So muss das unter Freunden möglich sein. Ganz natürlich. Ganz selbstverständlich.

Mein Fazit: Ich muss mein NEIN-Sagen noch verbessern. Und zwar so, dass ich nun nicht wieder ungefragt „meine Dienste“ anbieten muss, weil mein NEIN vielleicht „endgültig“ geklungen hat. Aber Klang ist ja auch eine Sache, die viele Farben hat! 😉

 

…. wie immer: Eine fiktive Geschichte 😉

Flugangst

Gleich vorweg, ich habe keine Flugangst! Weder selbst mit einem Verkehrsflugzeug zu fliegen, noch meine Modellflugzeuge fliegen zu lassen.

Neuerdings teilen sich die Flugängstigen in unserem Lande in 2 Lager. Die, die wie früher schon Angst vorm Selberfliegen hatten und die, die Angst haben, dass ihnen ein Kopter, eine „Drohne“ oder ein anderes Flugobjekt auf den Kopf fällt.

Für die zweite Abteilung habe ich keine Lösung. Da hilft nur abwarten, bis der Staat das Drohnenfliegen verboten hat.

Jedenfalls für uns „Hobbyisten“, denn wir haben keine Lobbyisten. Wir brauchen auch nur ein schwarzes Schaf unter Tausenden, um uns alle für zu dumm erklären zu lassen, sicher mit „Drohnen“ umzugehen. Der „Drohnen“-Luftraum muss auch frei bleiben für Amazon, DHL und andere, die Drohnen einsetzen möchten. Die fallen dann niemandem auf den Kopf! Und wer nur Angst hat, von den an Drohnen angebauten Kameras ausspioniert zu werden, dem sei gesagt, dass Satelliten schon lange sehr viel hochauflösendere Fotos von uns hinter der Gartenhecke machen, als die beste Drohnen-Cam in der Lage ist! Das Thema will ich aber nicht vertiefen.

Ich habe allgemein einen grandiosen Vorschlag, wie man die Angst vor dem Fliegen in den Griff bekommt!

Stellen Sie sich doch mal vor, dass eine Stadttaube nur 2-3 Jahre alt wird. Bis zum zweiten Lebensjahr hat die sich gar keinen Kopp gemacht, wenn sie zum Flug startet. Nun plötzlich nach dem 2. Geburtstag hat sie ein grummeliges Bauchgefühl, dass jeder Flug der letzte sein könnte. Wenn sie nun doch 3 wird, fliegt sie 12 Monate entweder gar nicht, oder ständig mit Flugangst.

Das kann’s nicht sein! Sich ein Drittel seines Lebens zu verderben, nur weil Statistik ungenau ist! Darum denkt die Taube gar nicht daran und fliegt fröhlich und entspannt bis zum letzten Tag.

Nehmen wir uns ein Beispiel an der Stadttaube, die ja gegenüber der Brieftaube (10Jahre) und der Krontaube (25 Jahre) sowieso schon arg im Nachteil ist, und trotzdem täglich mutig und unverdrossen durch unsere Städte fliegt und mühsam nach Nahrung suchen muss.

Wer sich das mal vor Augen führt, hat ganz sicher keine Angst mehr vor dem Fliegen! Und im Airbus werden sogar Speisen und Getränke serviert. Fliegen ohne Nahrungssuche! Wenn das die Stadttauben erfahren, sind sie noch neidischer auf uns Menschen!

fotodrohne

Symbolbild Fotodrohne – oder Stadttaube bei der Arbeit