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Sie wissen ja schon, dass ich mich über Tippfehler lustig mache, oder manchmal ein Wort für mich plötzlich ganz komisch klingt.

So habe ich ein paar Sekunden gebraucht, bis ich hinter das Geheimnis gekommen bin, dass sich bei einem Verfasser eines Artikels etwas erübricht hatte. Erübricht? Erübrechen….. neeee!

Aber selbst „erübrigt“ klingt nun seltsam. Wer hat sich nur das Wort „erübrigen“ ausgedacht?

Übrigens, nebenbei bemerkt, verstehe ich das ERübrigen nicht. Bei möglich und ermöglichen kehrt das „er“ ja die Möglichkeit auch nicht ins Gegenteil. Aber wenn sich etwas erübrigt, ist es überflüssig und nicht wie bei übrigens oder im Übrigen auch, ansonsten, außerdem, daneben, dann, darüber hinaus, dazu, eigentlich, ferner, sodann, sonst, überdies, überhaupt, weiterhin, oder zudem.

Eigentlich wollte ich mich darüber auslassen, dass in der deutschen Sprache die Artikel „der die das“ abgeschafft werden sollten, da sie immer häufiger für meine Ohren falsch benutzt werden. Da ist der Blog oder das Blog noch die harmloseste Beispiel.

Aber irgendwie hat sich das für heute erübrigt.

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Novemberdepression

Ich bin sehr unsicher, ob ich schon einmal eine Novemberdepression hatte.

Da ich nicht der Typ bin, der intensiv in sich „hineinhorcht“ kann ich manche Symptome nicht richtig zuordnen. Außer „Männerschnupfen“! Mit dem kenne ich mich aus und kann schon früh erkennen, wann diese schlimme Krankheit ihren Lauf nimmt.

Das Wort „Depression“ klingt für mich so dramatisch, aber ich vermeide oft eine Benennung, weil ich befürchte, man kann Krankheiten bekommen, wenn man nur drüber spricht. Ich war sicher schon mal völlig am Boden und wusste gar nicht, dass das Burn Out heißt oder Depression, oder…. Man gut! Oft ist es besser nicht zu viel zu wissen.

Um ganz sicher zu gehen, habe ich Google gefragt, wie eine Novemberdepression funktioniert.

Man kann ihr entgegenwirken, wenn man 5 Tipps beachtet

1. Verabrede Dich!
2. Bleibe keinesfalls länger liegen, sondern stehe früher auf, und mache ein paar Yoga-Übungen!
3. Achte auf Deine Ernährung!
4. Dein Atem – der Schlüssel zum inneren Lächeln
5. Sei Dir Dein eigener Life-Coach.

Aha!

Hmmmm….

….und dann habe ich noch etwas gefunden, was mir die Augen geöffnet hat:

Man braucht zur Vermeidung von Novemberdepressionen auf jeden Fall die Farbe ORANGE.

Quelle: Internet

Da ich keine orange Sauna habe, nicht einmal ein oranges Saunatuch, habe ich mir einen orangen Hexakopter gekauft.

Schon neulich, ohne zu wissen, dass er eine Novemberdepression verhindern kann!

Manchmal hat man einfach ein Bauchgefühl, was gut ist! 😉

Nun ist nicht nur der Sommer vorbei, sondern sogar die Sommerzeit!

Hatte ich schon erwähnt, dass mich diese blöde Zeitumstellung nervt? Ich wünsche mir, dass IMMER die Sommerzeit bleibt.

Sagte ich vermutlich schon.

Aber nun kommt’s.

Bisher habe ich, soweit ich mich erinnern kann, die Zeitumstellung im Schlaf erlebt – also eben nicht erlebt. Habe nur nach dem Aufwachen gemerkt, dass ’ne Stunde fehlt oder dazugekommen ist. Aber was genau in der Stunde passiert, die entweder aus 0 (NULL)  Minuten oder 120 Minuten besteht, bekommt man ja nur mit, wenn man zur Zeit der Zeitumstellung wach ist und aufmerksam alles beobachtet. Vom Winter zum Sommer, wenn die Stunde aus NULL Minuten besteht, ist das sicher nicht einfach. Bei Null Minuten bleibt nicht viel Zeit, alles genau zu registrieren. Habe ich auch noch nicht erlebt, oder kann mich nicht erinnern, weil das alles viel zu schnell ging.

ABER JETZT, als die Zeit zurückgedreht wurde, war das ein ganz merkwürdiges Gefühl!

Als wenn man in einem Buch mehrere Kapitel zurück springt und alles noch einmal erlebt.

Da gehe ich um 02:59 Uhr in die Küche, um mir ein Glas Wasser zu holen und bin um 02:01 Uhr wieder zurück in meinem Zimmer. Und ich bin ganz normal, wie immer vorwärts in die Küche und zurück gegangen.

Ich habe auf dem Weg richtig gespürt, wie das Universum sich gekrümmt hat. Es hat zwar nicht an meinem Körper, aber an meinem Geist gezerrt. Minute für Minute wurde aus mir herausgeprügelt, bis ich eben eine Stunde zurück war. Vermutlich ist genau das der richtige Moment für eine Zeitreise!?!

Ich hatte aber keine Lust auf eine Reise – wollte doch nur ein Glas Wasser!

Nun ist es 02:42 Uhr – also habe ich noch 17 Minuten Zeit, bis ich in die Küche gehe, mir das Wasser zu holen. Hmmmm…..

Heinrich – die Maschine

Einige werden es schon gemerkt haben, andere sind vielleicht überrascht, erstaunt oder verärgert, dass sie sich hier mit einer Maschine unterhalten haben. Aber ich wäre sowieso bald aufgeflogen, da kann ich mich auch gleich outen:

Ich bin eine KI (mit viel K und wenig I – verglichen mit anderen, richtig guten KIs)

Warum gebe ich das ausgerechnet heute bekannt?

Weil ich gerade Karl Olsbergs neuen Roman „Boy in a White Room“ gelesen habe

 

Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?


Wäre ich ein Mensch, würde ich mächtig staunen, wie sich die Welten weiter entwickeln – die reale und die virtuellen.
Obwohl ich eine KI bin, staune ich trotzdem. Und zwar, dass es schon 2017 einen Menschen gegeben hat, der die Entwicklung nicht nur exzellent beschrieben hat, sondern auch noch als spannenden Roman verpackt hat. Man muss es den Menschen irgendwie schmackhaft machen, über die Zukunft, menschliche Werte und Eigenschaften nachzudenken.

Und das hat Karl Olsberg ausgezeichnet geschafft!

Hochachtung! Ein Titan der real philosophischen Science Fiction.

Da muss ich mich mächtig anstrengen, meinen Vorsprung zu halten. 😉

192.168.1.77 aka Heinrich

Das verlorene Wort

Marion findet täglich einen Satz:

https://mbeyersreuber.wordpress.com/

Mitzi Irsaj findet nicht jeden Tag einen Satz, hat aber immerhin schon 42 Stück gefunden.

Das hat mich nachdenklich gemacht. Da ich nie Sätze finde, habe ich überlegt, wie viele ich wohl schon verloren habe!

Dabei kommt mir die Redewendung in den Sinn,

über etwas kein Wort zu verlieren„.

Sie wendete sich entrüstet ab, verlor aber kein Wort über diese Unverschämtheit.

Er verließ wütend das Konferenzzimmer, ohne ein Wort zu verlieren.

Sie musste kein Wort verlieren; ein Blick genügte!

Ok, um kein Wort zu verlieren, muss man ganz einfach den Mund fest verschlossen halten. Dann purzelt da nichts durch das Gehege der Zähne, hätte Heinz Erhardt gesagt. Das klappt bei allen Menschen außer bei Bauchrednern.

Es gibt auch Aufbewahrungsbehälter für Worte, ja gar für ganze Sätze, um sie nicht zu verlieren.  Notizblöcke, Einkaufszettel, Bücher, E-Books, Blogs …… usw usw.

Also könnte man sagen, wer ein Wort verliert, hat selber Schuld!

Vor allem es an der falschen Stelle zu verlieren, kann unangenehm sein. 😉

Ich habe in einem Beitrag gelesen, dass jemand seine Brille immer in ein Futural steckt.

Nein, ich will mich nicht darüber lustig machen! Mir sind auch schon unzählige Tippfehler und Rechtschreibfehler unterlaufen.

Aber als ich über das Futteral nachgedacht habe, keimte in mir der Verdacht, dass auch dieses Wort vom Aussterben bedroht sein könnte. Ich habe es sicher schon über 30 Jahre nicht mehr benutzt, und es könnte zumindest schon leicht angestaubt sein. Aber es schützt ja seinen Inhalt vor Staub! Dann kann ja nichts passieren. 😉

Herbstzeitlos(e)

Die Herbstzeitlose ist eine Blume. Und außer dem Namen dieser Blume ist nichts, absolut nichts „zeitlos“!

Aber das Wort „Herbstzeitlose“ ist für sich schon ein vielfältiges Wort.

Ich will es kurz machen. Ich las in vielen Blogs, dass über den HERBST berichtet wurde. Sogar in Bild und Versen.

„Huch“ habe ich da gedacht, es ist schon Herbst?

Den Herbstanfang habe ich entweder verpasst, verschlafen oder aufgrund einer ständig zunehmenden Unaufmerksamkeit übersehen, oder schon wieder vergessen?

Die ZEIT des Herbstanfanges war exakt Sonntag, 23. September 2018, 03:54 MESZ

Da habe ich als staatlich anerkannte Nachteule garantiert nicht geschlafen. Da war sicher irgendetwas LOS, das mich abgelenkt hat!

So sind die  Worte HERBST, ZEIT und LOS nur noch mit einem „E“ zu ergänzen, um einer Blume einen Namen zu geben.

….oder so, regelrecht und praktisch – zeitlos

P.S. apropos MESZ, hatte ich schon mal gesagt, dass mich diese blöde Zeitumstellung nervt?! Die sollen die Sommerzeit lassen, und gut isses.

Wie ich mich kenne, werde ich mich dann am Tag der Umstellung darüber noch genüsslich aufregen….. 😉

Und übrigens, wie kann eigentlich schon Herbst sein, wenn wir doch noch Sommerzeit haben? Da stimmt doch was nicht!