Viele Menschen sitzen einsam zuhause vor ihrem PC. Vermutlich haben sie sich aber noch nie gründlich umgeschaut?!
Ich habe heute auf meinem Android-Tablet versehentlich eine Schaltfläche “Inkognito-Tab” berührt.
Sie haben den Modus für anonymes Browsen aktiviert. In diesem Fenster aufgerufene Seiten erscheinen nicht in Ihrem Browser- oder Suchverlauf. Zudem werden nach dem Schließen des Inkognito-Fensters keine anderen Spuren wie etwa Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert. Heruntergeladene Dateien oder hinzugefügte Lesezeichen werden jedoch beibehalten.
Das anonyme Browsen wirkt sich nicht auf das Verhalten von Menschen, Servern oder Software aus. Vorsicht ist geboten bei:
- Websites, auf denen Informationen über Sie gesammelt oder weitergegeben werden
– Internetanbietern oder Arbeitgebern, die die von Ihnen aufgerufenen Seiten protokollieren
– Bösartiger Software, die Ihnen kostenlose Smileys bietet, dafür aber Ihre Tastatureingaben speichert
– Geheimagenten
– Personen, die hinter Ihnen stehen
Was zunächst nach dem endgültigen Verschwinden in die Anonymität klingt, entpuppt sich als die Endeckung, dass sich oft mehr Menschen im Zimmer befinden, als wir dachten! Wenn allerdings Geheimagenten und bösartige Smileys darunter sind, begnüge ich mich damit, wenn mein Freund Harvey ab und zu vorbei schaut … oder ich warte einfach, bis meine Frau von der Arbeit kommt.
Ach, lieber Heinrich,
nun angeblich schützt Alberichens Maske in den anonymen Weiten der virtuellen Welten vor Daten-Erfassung von staatlicher Seite. Was der Staat nun mit meiner Surfchronik anfangen sollen könnte, ist mir schleierhaft und genaugenommen auch Wurscht. Es erheitert mich gar die Vorstellung eines verbiestert dreinblickenden Verfassungsfuzzi, der stoisch meine sinnfreien Beiträge verfolgt. Auch ein Durchforsten meines Computers dürfte langweilig und frustrierend sein. Wäre ich indes nebenberuflich als Terroristin tätig und plante meine kriminellen Projekte am PC, dann ja dann wäre es in der Tat sinnvoll, anonym zu bleiben… erst recht beim Austausch mit anderen MitKriminellen im Chat, Blog (!) zwecks Planung und Absprache von Anschlägen… Sie sehen: Anonymität im Netz macht durchaus Sinn!!
….. der verschleierte Voyeurismus von Privatusern auf Privatseiten indes lässt nicht die besten Absichten des Brausenden vermuten. …dies sind sicherlich jene, die einer beim Gespräch nie in die Augen schauen können… die etwas zu verbergen haben… vielleicht, dass sie sich selber fremd sind?!
Ich wünsche Ihnen und der werten Gattin
ein zauberhaftes Wochenende!
Herzlichst: die Falkin
Verehrte Falkin,
ich wünsche Ihnen und Ihrem Gatten auch ein zauberhaftes, beschwingtes Wochenende! Ich hörte von Ihrem Kuckucksei und wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass es in Ihrem Horst nur noch Sicherheit, Harmonie und Zufriedenheit gibt. Sie haben es verdient!
Gruß Heinrich
Ist mir alles egal, aber wenn man jetzt schon die von mir geliebten Smileys – meine Leidenschaft fing als Kind mit Weingummi und Lakritzsmileys an (wann schaut einen eine Leckerei schon mal freundlich an?) und geht bis zu einem freundlichen Smileybutton an meiner Reisetasche – evil macht, dann ist Schluss mit lustig.
Rettet den freundlichen Smiley!!!