Nach meinem missglückten Kontakt mit Außerirdischen habe ich den Himmel nach Ufos abgesucht, aber keine gefunden, auch sonst nichts Neues!
Richard K. Breuer schreibt gerade ein Buch über die Welt wirtschaftlicher und politischer Machenschaften und skizziert eine absurd visionäre Lösung.
In einem Blogartikel stellt er die Frage:
(Bitte lesen Sie auch die vorangegangenen Artikel und natürlich das Buch, wenn es erscheint!)
Dürfen wir uns also in der westlichen Welt wirklich in einer Demokratie wähnen, in der jeder das Recht hat, seine Meinung frei zu äußern? Darüber sollten wir nachdenken.
Ich habe darüber nachgedacht.
Selbstverständlich gibt es nichts Besseres als eine Demokratie. Dort, wo die Machthaber keine Demokratie zulassen, sehen wir sehr deutlich, wie unmenschlich viele Völker behandelt werden.
Aber dort, wo die Demokratie ausgerufen wurde, haben viele Bürger den Ruf nicht gehört, sind schwerhörig oder nur hörig, oder zu schwer und zu träge, oder nach unzähligen Generationen immer noch “ungeübt”, die Demokratie zu leben.
Typisches Beispiel ist für mich ein Internetforum, in dem (junge) Menschen sich rüpelhaft, dreist und egoistisch benehmen und vom Moderator ermahnt, großspurig tönen: “Wir leben in einer Demokratie – hier darf ich ALLES sagen!”
Eine Demokratie muss wachsen. Aber so wie wir das Wachstum gesunder Pflanzen in der Natur behindern, so haben wir schon seit tausenden von Jahren versäumt, aktiv das Wachstum der Demokratie zu fördern. Da ich denke, dass das genbedingt ist, wird sich das sicher erst ändern, wenn die gesamte Menschheit in größte Not gerät – in Überlebensnot!
Solange ich hier noch Artikel schreibe, in anderen Blogs kommentiere und über Demokratie nachdenke, bin ich noch lange nicht in Not! Ich habe also noch vieeeel Zeit, mir wirklich Sorgen zu machen – Sorgen, die auch dann nicht aufhören würden, wenn ich mal keine Nachrichten, Börsenberichte oder Blogs lese.
Ansonsten nicke ich zustimmend, wenn jemand von Missständen erzählt. ICH bin damit ja nicht gemeint – ich bin nämlich ein ganz “normaler” Durchschnittsbürger. Ich gehöre nicht zu den Mächtigen. Ich habe keine “Schuld”
Es muss sich etwas ändern? Ja, da müsste mal einer was machen! (Hannemann, geh du voran)
Mir würde eine Demokratie gefallen … aber nur, wenn ich auf nichts verzichten müsste!
Ich bin auf Richards visionäre Lösung sehr gespannt, denn ich habe das Gefühl, ich habe mich “festgefahren”.
Ja, der Karren steckt fest, Herr Heinrich, es gibt keine positiven Visionen mehr, nur noch Angst und Schrecken. De facto sind wir auf den Weg in ein totalitäres System, das den Schein von Demokratie wahrt. Nur seine Stimme alle 4 Jahre abzugeben, heißt noch lange nicht, dass es Redefreiheit oder Meinungsfreiheit oder das Recht zu protestieren gibt.
Meine “visionäre Lösung” ist auf dem ersten Blick gänzlich absurd, deshalb kann ich sie nicht einfach “hinwerfen”. Aber ich werde Ihnen gerne eine Vorabversion zukommen lassen. Vielleicht habe ich auch einen Denkfehler gemacht