Gerade spreche ich noch über „Scheine“, da bekomme ich eine Urkunde!
Die Falkin hat mir „The Versatile Blogger Award“ verliehen!

Verehrte Falkin,
ich danke Ihnen recht herzlich, dass Sie an mich gedacht haben, als Sie diese Auszeichnung vergeben haben. Ich freue mich, fühle mich geehrt und wohl. Ich freue mich auch, dass Sie geschrieben haben:
Nun, ich empfinde den Award als eine Aufmerksamkeit, ein Kompliment, eine liebe-volle Geste – nicht, als ketten-mail-reaktionäres Muss…
So muss ich mir nicht den Kopf zerbrechen, welche sieben Dinge ich über mich schreiben könnte, oder welche Blogs ich nun sofort erfreuen kann. (Bei den 7 Dingen könnte ich ja einfach wiederholen, was ich hier geschrieben habe, aber das hat sich sicher schon wieder verändert)
Sie haben auch geschrieben: Durchaus existieren einige Blog.s, die ich gerne zum Plaudern aufsuche, nicht ganz so viele, die mich durch ihre Kreativität inspirieren…
Das ermuntert mich, Ihnen zu erzählen, was mir die Bloggerei bedeutet. Ursprünglich bin ich durch die virtuelle Welt gezogen, um Webseiten und Blogs zu suchen, die etwas mit Kunst und Kultur zu tun haben. Als alter Technikfreak hatte ich genug von Bits und Bytes, CPUs und Firewalls und wollte mich mehr mit Literatur, Malerei und Kunst im Allgemeinen beschäftigen.
Mir ist aufgefallen, dass es in einigen Blogs mit sehr gutem Inhalt wenig »Kommunikation« durch Kommentare gab, während in anderen regelrechte große »Blogfamilien« entstanden sind.
Da ich hier und dort auch kommentiert habe, immer darauf bedacht, es den Autorinnen und Autoren auch laut und deutlich zu sagen, wenn mir ihre Werke gefallen haben, wurde ich ab und zu gefragt, wo denn mein Blog sei.
So „ermuntert“ und da man ja auch als Netzbürger irgendwo wohnen muss, habe ich diese »Bloghütte« gebaut. Das pure Nomadenleben wird gerade im hohen Alter immer beschwerlicher. So locke ich auch ab und zu Besuch in meine Hütte, um nicht immer reisen zu müssen, wenn ich mich mit kreativen und liebenswerten Menschen unterhalten möchte.
Mein Blog gehört aber nicht zu den Schaufenstern, in denen Künstler ihre Werke ausstellen. Ich habe der Welt auch nichts mitzuteilen, deshalb wirken meine Blogartikel oft etwas »hergesucht«. Ich hatte mir vorgenommen, weniger über die »Missstände dieser Welt« zu jammern. Das machen schon genug Blogger. Aber nun sehe ich, wie unendlich schwer es ist, nur über positive Dinge zu schreiben. Es interessiert auch die wenigsten Leser.
Ich arbeite aber daran, meine Fotos zu sortieren. Vielleicht baue ich ja tatsächlich noch ein »Schaufenster«. Wenn nicht, ist es auch egal. Es bereitet mir große Freude, mit Ihnen und den anderen Bloggerinnen und Bloggern die ich kenne, zu plaudern, zu lachen und sich gemeinsam an Worten, Geschichten und dem Leben zu erfreuen.
Dadurch entsteht für mich in der virtuellen Welt eine Landschaft, eine Gegend, eine Gemeinde in der ich mich wohl fühle. Sie sind ein wertvolles Mitglied dieser Gemeinde. Danke!
Gruß Heinrich